Wer streut, steht sicherer

Beim Glatteis leuchtet uns das ein und mir gibt es ein gutes Gefühl, wenn ich im Winter Streufahrzeuge fahren sehe, die für meine Sicherheit sorgen. Aber wie ist das bei der Geldanlage gemeint?

Hier geht es nicht darum, mit Salz oder Sand größere Stand­festig­keit zu erzeugen, sondern sein Vermögen auf verschiedene Anlageformen zu verteilen, sodass die verschiedenen Risiken, die dem Vermögen drohen können, abgemildert werden. Christoph Columbus ist mit 3 Schiffen losgefahren, um den westlichen Seeweg nach Indien zu entdecken, der Kuckuck legt seine Eier in die Nester verschiedener Vögel… Das elementare Grundprinzip lautet: Risikostreuung!

Doch welche Risiken gibt es, die man durch Streuung seines Vermögens minimiert? Da gefällt mir das nachfolgende vereinfachte Schaubild:

Diese Infografik ist von einfach-rente.de.

Persönliche Risikobewertung

Kurs- und Währungsschwankungen kann ich dadurch ausgleichen, dass ich nicht zur „falschen Zeit“ verkaufe. Liquiditätsengpässe kann ich mit entsprechenden „Notfallreserven“ minimieren.

Dem „Notgroschen“, auf den ich später noch eingehe, kommt deshalb für die Minimierung der vorherigen Risiken eine besondere Bedeutung zu.

Doch Inflation, also die schleichende oder manchmal auch weniger schleichende Entwertung des Geldes ist genauso wenig mit zusätzlichem Zeitaufwand vermeidbar wie der Ausfall eines Schuldners, der mir mein Geld nicht zurückzahlen kann, zurückzahlen will oder zurückzahlen darf (z.B. bei politischen Restriktionen). Diese Risiken halte ich daher für besonders gefährlich und investiere daher auch nicht in Ländern, deren Rechtsstaatlichkeit ich für bedenklich halte.

Wie bewerte ich die Risiken?

📥 Mehr zur persönlichen Risikostreuung

Doch gibt es tatsächlich nicht die eine Anlageform, die alles kann? Leider nein, denn sie müsste zugleich rentabel, sicher und jederzeit verfügbar sein. Und das gibt es nicht. Sollte ein Ratgeber etwas Anderes behaupten, kann man getrost weghören. Er will entweder etwas mit falschen Behauptungen verkaufen oder weiß es nicht besser. So oder so kein guter Rat…

Im Schaubild sind exemplarisch 2 Anlageformen genannt. Ich möchte als drittes noch die Immobilie hinzufügen, weil man anhand dieser 3 Beispiele gut erkennt, dass die balancierende Risikostreuung von Vermögen der beste Weg ist. In der Finanzwelt spricht man hier vom magischen Dreieck der Geldanlage. Was das bedeutet, lesen Sie hier.

Praxistipp zum „Notgroschen“

📥 Mehr zum Praxistipp Notgroschen

Sie möchten in unregelmäßigen Abständen Wissenswerte(s) zu den von mir angesprochenen Themen erhalten? Dann abonnieren Sie meinen kostenlosen Newsletter.

Finanzmentor1
Inhaber:
Thorsten Feige

E-Mail: finanzmentor1@gmail.com

Bei Fragen zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Damit ich so schnell wie möglich auf Ihre Anfrage eingehen kann, hinterlassen Sie mir bitte Kontaktdaten und Ihr Anliegen.